Piemont & Lago Maggiore

Airolo in der italienischsprachigen Schweiz ist der Startort dieser verzückenden Radreise hinein ins genussvolle Piemont. Zuerst geht es durch das karge, alpin geprägte Leventinatal am berühmten Gotthardpass, schon nach kurzer Fahrzeit wird die mediterran geprägte Magadino-Ebene erreicht. Unterwegs gibt es unzählige Highlights zu entdecken: etwa Bellinzona mit seinen drei Schlossern oder auf der Piazza Grande in Locarno jede Menge Kultur, Italianità und auch beeindruckende Architektur. Am Lago Maggiore – zu Deutsch „größter See“ oder Langensee – tauchen Sie schon während der Schiffsüberquerung in das südliche Flair ein und genießen vom malerischen Cannobio aus eine Schifffahrt über den großen See.

Reiseprogramm

Airolo, Ausflug Bedretto-Tal

Ausflugstip Tag 1

Fakultativ Radtour Richtung Nufenen-Pass ins malerische Val Bedretto. Airolo am südlichen Fuß des Gotthardpasses, Richtung Westen erstreckt sich das Bedrettotal, von welchem man über den Nufenenpass in den benachbarten Kanton Wallis oder über den San Giacomo-Pass (nur Wanderweg) ins italienische Val Formazza gelangt.

ca 30 km

Airolo – Bellinzona

Ausflugstip Tag 2

Durch das Leventina Tal entlang des Flusses Ticino. Abstecher zum Dazio Grande in Rodi Fiesso. Das ehemalige Zollhaus Dazio Grande ist ein wuchtiger, alter Bau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der sich am Eingang zur Piottino-Schlucht erhebt. Er war der Urner Warenzoll, eine Pferdewechsel-Station sowie eine Herberge. Zwei gut erhaltene romanische Brücken und gleich mehrere, mehr als 1000 Jahre alte Kirchen fordern nachgerade einen Zwischenhalt in Giornico.
ca. 70 km

Bellinzona – Intragna

Ausflugstip Tag 3
Durch die fruchtbare Magadinoebene und via Uferstraße des Lago Maggiore erreichen Sie bei Locarno den Lago Maggiore. Durchqueren von Locarno, Traumlandschaft entlang den Flüssen Maggia und Lavizzara zum Eingangstor des Centovalli (hundert Täler):Intragna.
ca. 55 km

Intragna – Cannobio

Ausflugstip Tag 4
Die heutige „Königsetappe“ führt uns durch landschaftlich traumhafte Täler nach Cannobio, zum italienischen Ufer des Lago Maggiore. Insgesamt sind auf dieser Etappe 700 Höhenmeter zu bewältigen. Das heutige Etappenziel mit seinen gegen 6000 Einwohnern liegt direkt am Lago Maggiore, auf dem Schwemmland des Flusses Cannobino. Cannobio am Piemontesischen Seeufer ist das erste italienische Städtchen auf der Verkehrsachse, die Nordeuropa über die Alpenpässe St. Gotthard und San Bernardino mit dem Süden verbindet. Die enge und kurvenreiche Strecke – Verbindung zum Val Vigezzo und Centovalli – stellt für Zweiradfahrer eine besondere Herausforderung dar. Es lohnt sich: Prächtige Ausblicke in die Tiefe und auf wilde Landschaften.Alternativ eine kürzere Strecke am Seeufer entlang.
ca. 35 bis 60 km

Cannobio Rundfahrt

Ausflugstip Tag 5

Die mediterrane italienische Kleinstadt lädt zum Genießen einer 2. Übernachtung ein. Radtouren Richtung Brissago – Ascona, Verbania-Intra – zum lieblichen Mergozzosee oder in höher gelegene Dörfer des Lago Maggiore bieten sich an. Schiffsausflüge nach Luino, zu den Brissago-Inseln oder bis Ascona und Locarno werden angeboten.
ca. 35-70 km

Cannobio – Locarno

 

 

 

Vormittags kurze Fahrt zum malerischen Hafen von Cannobio – Fährschiff über den Lago Maggiore nach Maccagno und via San Nazzaro, Riva zum Naturschutzgebiet „Bolle di Magadino“. Vorbei am Flughafen von Magadino-Locarno gelangen wir wieder auf den „Gemüse“-Radweg nach Tenero, zur Uferstraße und nach Locarno.
ca. 60 km

Ausflug Maggiatal

Ausflugstip Tag 7

Für Frühaufstehende: Radtour 40 km ins Maggiatal. Auf dem Trassee der aufgehobenen Schmalspurbahn ist ein bequemer Radweg angelegt worden. Fakultative Radtour auf einer ehemaligen Bahntrasse ins Maggiatal. Individuelle Abreise.
ca. 40 km

Tourencharakter
Mittelschwierige Radtour mit vielen Abfahrten, Steigungen bis 900 m Meereshöhe inkl. attraktiver Abkürzvarianten